Der Besuch der israelischen Ministerpräsidentin Golda Meir in den Vereinigten Staaten, im Zusammenhang mit dem Bemühen um eine Nahost-Lösung, steht im Schatten der Flugzeugtragödie im Sinai. Dort hatten israelische Jagdflugzeuge am Mittwoch der vorigen Woche eine Boeing 727 der libyschen Luftfahrtgesellschaft nach vergeblicher Landeaufforderung in Brand geschossen. Beim Notlandeversuch explodierte die Maschine. Die Katastrophe forderte 106 Opfer. Sieben Überlebende liegen in israelischen Krankenhäusern, darunter auch der libysche Kopilot.