Bundesdeutsche Investmentsparer, die ihr Geld dollarnotierten Auslandsfonds anvertrauten, verloren in den vergangenen fünf Jahren mehr als ein Viertel ihres investierten Vermögens durch Wechselkursveränderungen. Der Währungsverlust seit dem 1.1. 1969 beträgt heute genau 26,6 Prozent. Und niemand weiß, ob die nächste Krise nicht bereits hinter der nächsten Tür lauert. Wer den Wertzuwachs seines Dollarfonds um diesen Verlust bereinigt, der muß in der Regel feststellen: Die Anlage in Auslandsfonds hat sich nicht gelohnt.

Die Wertentwicklung ist bei den meisten Fonds weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Fähige Fondsmanager sind rar geworden. Die 537 US-Fonds (so heißt es in einer Studie der Arthur Lipper Corp., Amerikas bekanntem Fonds-Forschungsinstitut) erreichten 1972 mit einem durchschnittlichen Wertzuwachs von 9,2 Prozent nicht einmal den Aktienindex der New Yorker Börse, der 14 Prozent zulegen konnte.