Zur Mitbestimmung sagt Schiller, man steuere hier zwischen der Scylla eines Neo-Syndikalismus, der den Betriebsegoismus begünstigen od;r stabilisieren würde, und der Charybdis einer pluralistischen Wirtschaftspolitik hindurch. Gerade vom freiheitlich-sozialistischen Standpunkt aus müßte man auf diese Schranken, die beiderseits des berechtigten Weges der Mitbestimmung liegen, hinweisen. Hier hat der Logiker gesprochen, der sich damit wohl bei seiner Parteizentrale nicht allzu beliebt machen kann. Denn deren Taktik ist es ja gerade, die Einheitsgewerkschaft, indem man 50:50 Mitbestimmung verspricht, zu sich herüberzuziehen. Das heißt, daß sich hier (später einmal) ein Konflikt zwischen sozialistischer Wirtschaftspolitik und Gewerkschaftspolitik ergeben könnte...