Die schwedischen Parlamentswahlen haben keine Sensationen gebracht. Die Sozialdemokraten haben, trotz geringer Verluste, die führende Position, die sie seit zwanzig Jahren innehaben, auch diesmal wieder behauptet. Die rot-grüne Regierungskoalition, die aus den Sozialdemokraten und der Bauernpartei besteht, ist durch das Wahlergebnis jedenfalls nicht gefährdet. Trotzdem darf die bürgerliche Opposition zufrieden sein, namentlich die Konservative Partei, die mit 30 Mandaten den dritten Platz im Reichstag einnimmt. Im ganzen verteilen sich die Sitze wie folgt: Sozialdemokraten 109 (112), Bauernpartei 27 (30), Liberale Volkspartei 59 (57), Konservative 30 (23), Kommunisten 5 (8). Die Kommunisten sind durch diese Wahlniederlage zur völligen Bedeutungslosigkeit im Parlament verurteilt.