Der Sozialpolitische Ausschuß des Bundestages berät zur Zeit die Frage des Familienausgleichs. Über die Notwendigkeit einer Hilfe für kinderreiche Familien gab es dabei keine Meinungsverschiedenheiten. Soweit überhaupt verschiedenartige Auffassungen bestehen, erstrecken sie sich auf die Höhe der Sätze, auf die Frage, vom wievielten Kind ab ein Familienausgleich gewährt werden soll und schließlich auf organisatorische und verwaltungsmäßige Probleme. Nach dem derzeitigen Stand der Angelegenheit scheint die Absicht zu bestehen, nur ein Rahmengesetz zu schaffen und die Regelung der Auszahlung den einzelnen Betrieben zu überlassen. Der Generaldirektor der DKBL, Dr. Kost, berichtete dem Ausschuß, an dessen Sitzung auch Vertreter der Arbeitgeber und der Gewerkschaften teilnahmen, über die seit dem 1. Januar 1952 vom Bergbau eingeführte Familienhilfe und die dabei gewonnenen praktischen Erfahrungen.