John Steinbock: Die wilde Flamme. Eine Schauspiel-Novelle (deutsch von Ilse Krämer, Humanitas Verlag, Zürich, 151 S.). Jean-Paul Sartre: Das Spiel ist aus. Filmnovelle (ro-ro-ro-Taschenbuch, Rowohlt Verlag, Hamburg, 154 S., 1,50 DM).

Müssen Theaterstücke so gedruckt sein, wie es üblich ist: nur Dialog mit mehr oder weniger knappen Regieanweisungen, daß sie nur von Theaterfachleuten und -enthusiasten gelesen werden, nicht aber von Romanlesern? Müssen Filmdrehbücher nach Bild und Ton getrennt und in viele Hunderte von Einstellungen abgeteilt, für den Laien also Bücher mit sieben Siegeln sein? Steinbeck beweist für das Drama, Sartre für den Film, daß man es auch anders machen kann.