Während in Brotgetreide im laufenden Erntejahr eine Welt-Rekordernte zu verzeichnen ist, bleibt die Welt-Reisversorgung auch weiterhin angespannt. Für das Erntejahr 1951/52 wird die Welternte auf 153,5 Mill. t geschätzt. Obwohl damit die Erzeugung um 2 v. H. größer als vor dem Kriege ist, reicht sie bei weitem nicht aus, um den Bedarf der stark gestiegenen Bevölkerung Asiens zu befriedigen. Während früher Asien große Reisüberschüsse nach Europa und Amerika lieferte, ist es jetzt selbst auf Zufuhren aus USA, das seine Reiserzeugung stark gesteigert hat, aus Italien und Südamerika angewiesen. Da von dort aber auch der europäische Reisbedarf gedeckt werden muß, sind die asiatischen Zuschußländer auf vermehrte Getreideeinfuhren angewiesen. Im vorigen Jahre hat besonders Indien große Mengen Weizen aus USA eingeführt.