Von unserem Bonner Korrespondenten Robert Strobel

Als die SPD nach dem Tode Schumachers daranging, ihre Parteispitze neu zu formen, da gab es über den zukünftigen Platz, den Erich Ollenhauer einnehmen sollte, kaum Meinungsverschiedenheiten und keine Rivalitäten. Man nahm seine Nominierung als Kandidaten für den Posten Schumachers nicht deshalb als selbstverständlich hin, weil er bereits seit Jahren stellvertretender Vorsitzender gewesen war; man war sich darüber einig, daß man in der Partei einen besseren Mann für diesen Posten nicht hatte.