Während der Wartezeit auf die jetzt – veröffentlichten Richtlinien hat es an Kritik in puncto 7d nicht gefehlt. Diese Wartezeit ist für einschlägige Kapitalsammelstellen, Geldgeber und Reeder jetzt vorbei, und die Vorwegkritiken an der 7d-Praxis könnten daher ad acta gelegt werden, wenn sie nicht bewiesen hätten, daß Planungswünsche der Reeder und Geldgeber einerseits, der für die Schiffahrtspolitik verantwortlichen Stellen andererseits auseinanderklafften.

Es ist verständlich, daß ein 7d-Geldgeber Einfluß auf sein Darlehn nehmen will. Also wird er den Reeder drängen, das Darlehn nur so zu verwenden, daß der Geldgeber einen Überblick behält. Er behält ihn dann, wenn seine Summe möglichst allein zur Finanzierung eines Objektes ausreicht, So kommt es, daß nicht wenige 7d-Kapitalien" (Gelder, die als Steuer abzuführen wären, wenn man sie nicht in die Schiffahrt inestieren würde) in kleine Objekte fließen. Kleine Objekte aber besitzen wir bereits genug, während esan großen, modernen und am Weltmarkt gesagten Linienschiffen mangelt.