Von Paul Bourdin

Mit dem Siege Eisenhowers über Taft scheint das Interesse der meisten Europäer für die amerikanischen Präsidentschaftswahlen so ziemlich erloschen zu sein. Das Schreckgespenst eines neuen Isolationismus und einer peripheren strategischen Konzeption, als das man den Senator mit. einiger Übertreibung gemalt hatte, ist zerstoben, und nun erscheint – mit der gleichen Vereinfachung – die Sache Europas in den Händen Eisenhowers ebenso gut aufgehoben wie in denen Stevensons, wenn nicht besser. Eisenhower ist nun einmal der Kandidat Europas, und dabei bleibt es.