Die Continental Gummi-Werke AG., Hannover, beschloß auf ihrer HV die Ausschüttung von wieder 6 v. H. Dividende für 1951. Im Geschäftsbericht für das 80. Geschäftsjahr heißt es, daß trotz aller Erfolge, die das Unternehmen in den Jahren des Wiederaufbaues seit der Währungsreform erreicht habe, das Ergebnis des Jahres 1951 keineswegs eine betont Sonstige Ertragslage aufweise. Bei fast gleichem Mengentunsatz wie im Vorjahr stieg der Bruttoertrag um rund 53 v. H., während das Nettoergebnis – vor Absetzung der Rücklagen – auf 3,3 (1950: 4,32) v. H. des Bruttoertrages zurückgegangen ist. Infolge der ungewöhnlichen Preisschwankungen an den Rohstoffmärkten hätten die Wagnisse ungewöhnlich zugenommen. Der Käufermarkt brachte kalkulatorische Schwierigkeiten ungewöhnlichen Umfanges. Ab diesem Zeitpunkt sei es nicht mehr möglich gewesen, die Verkaufspreise nach dem Wiederbeschaffungswert der eingesetzten Rohstoffe auszurichten. Die Liquiditätsenge werde noch verschärft durch die gestiegenen Anschaffungskosten für Güter des Anlagevermögens. Die steuerlich zugelassenen Abschreibungssätze reichten nicht annähernd aus, um gleichwertige Gegenstände wiederzubeschaffen.