Die weltwirtschaftliche Entwicklung der letzten Jahre stellt sich dem Betrachter rückschauend etwas anders dar, als es der an kurzfristigen Meldungen orientierten Betrachtungsweise entspricht: Der Preisboom, den angeblich erst die Koreakrise brachte, war an internationalen Rohstoffmärkten schon seit Spätherbst 1949 bemerkbar. Korea trieb den Aufstieg weiter vorwärts und übersteigerte ihn auf Teilgebieten – mit einem vorläufigen Maximum im Frühjahr 1951 und seitherigem Verharren auf einem um etwa 20 v. H. tieferen Stand. Nicht viel anders verhielten sich die Welthandelsumsätze: Mengenmäßig war auch hier der Tiefpunkt im dritten Quartal 1949 erreicht; dann folgte ein zögernder, durch Korea später beschleunigter Anstieg und ab Mitte 1951 ein Stagnieren, das weit bis in das Jahr 1952 angehalten hat.