Die Haussestimmung aut een USA Produktenmärkten als Folge der Alarmnachrichten über die Dürreschäden hat in der vergangenen Wocue einer flaueren Haltung Platz gemacht. Inzwischen hat das Landwirtschafts Department seine zweite amtliche Ernteschätzung veröffentlicht, aus der hervorgeht, daß die Ernteaussichten in Lebens- und Futtermitteln, Baumwolle, vegetabilen ölen und anderen Agrarerzeugnissen im kritischen Monat Juli zwar iim etwa 3 v. H zurückgegangen sind; daß die Ergebnisse aber im ganzen noch grÖSer sein werden als im vorigen Jahre, Die Dürreschäden sind durch erhöhte Erträge in anderen Staaten, besonders im Mittelwesten, mehr als ausgeglichen worden. Die Weizen einte wird jetzt auf 1298 Mill bushels berechnet gegenüber einer Schluß Schätzung im vorigen Jahre von 987 5 Mill bu, was einem Mehrertrage von über 30 v, H entspricht. Die Maisernte wird allerdings um 7 v. H niedriger eingeschätzt als bei der Julischätzung, dürfte aber mit 3135 7 Mill bu immer noch um 194 3 Mill bu größer ausfallen als die vorjährige Ernte, womit alle Fehlbeträge an Hafer, Gerste und Durum ausgeglichen werden — Auch das benachbarte Kanada, erwartet eine. Getreide- und Futtermittelernte, die weit "über dem Durchschnitt liegt. Von den beiden no r darnerik attische n Ve izpn ausfuh !werden somit alle Anforderungen für 1&5253 auf Grund des Internationalen Weizenabkommens mit- Leichtigkeit erfüllt werden können, selbst wenn Argentinien, auch diesmal wieder, größere Mengen Weizen einführen muß und die kommende Ernte Australiens abermals nicht ausreicht um: seine Verpflichtungen aus dem Abkommen voll zu erfüllen. Das USLandwirtschafts DepaTtnient rechnet im Gegenteil wegen der beträchtlich; höheren Weizensrnten in Europa einschl des Balkans mit einer um Millionen t geringsten Ausfuhr, und demzufolge mit Refcordabliefemngen von Weizen seitens der Farmer an die Regierung zu den festgesetzten hohen, Stützungspreisen.