Rheinpreußen nimmt Dividendenzahlung auf. Die Rheinpreußen Aktiengesellschaft für Bergbau und Chemie, Homberg, Niederrhein, die die ehemalige Gewerkschaft Rheinpreußen fortsetzt, beschloß in ihrer HV, aus dem Reingewinn des nur zwei Monate umfassenden Geschäftsjahres 1951 (1. November bis 31. Dezember) in Höhe von 1,06 Mill. DM eine Dividende von 1 v. H. (das ist 6 v. H. a. p.) auf das Grundkapital von 100 Mill. DM zu verteilen. Der Bruttoertrag für das Teilgeschäftsjahr betrug 28,89 Mill. DM, abgeschrieben wurden 2,07 Mill. DM. Die Kohlenförderung einschließlich der Anlagen der "Bergbau- und Industrie-Aktiengesellschaft Neumühl", Duisburg, die im Organschaftsverhältnis steht, betrug im Kalenderjahr 1951 4,84 (1950: 4,34) Mill. t, die Kokserzeugung 1,18 (0,96) Mill. t. Der Ausbau der Pettberg-Schächte soll eine Erhöhung der Tagesförderung bei Pattberg auf 8000 t bringen. In der Pattberg-Kokerei sind 100 Koksöfen in Betrieb, deren Zahl verdoppelt werden soll, wovon 50 Ofen bereits bestellt worden sind. Ende 1951 waren bei Rheinpreußen 17 000 Personen beschäftigt. Von Verwaltungsseite wurde erklärt, daß auch im laufenden Geschäftsjahr die Ertragslage günstig sei. In 1952 sollen bei Rheinpreußen etwa 30 Mill. DM und bei Neumühl etwa 5 Mill. DM investiert werden. Die Hauptobjekte sind das neue Großkraftwerk, der Ausbau der Pattberg-Schächte und der Pattberg-Zentralkokerei. Im Mai 1952 wurden arbeitstäglich 17 350 (viertes Quartal, 1951: Monatsdurchschnitt 16 371) t Kohle gefördert. Die Koksgewinnung beträgt z. Z. rund 100 000 t im Monat, die Erzeugung von Ammoniak 12 000 bis 13 000 t monatlich.