Der General war während des Krieges Generalstabschef bei de Gaulle. Nach dem Kriege leitete er die französische Militärmission bei den Vereinten Nationen. Aus Protest gegen die Militärpolitik der Regierung schied er. 1950 aus dem Dienst aus und wurde am 17. Juni 1951 zum Abgeordneten der gaullistischen Sammlungsbewegung in die Nationalversammlung gewählt. Er gilt als der Berater de Gaulles in militärischen Fragen.

Alle vernünftigen Leute sind auf die Dauer für eine Versöhnung zwischen Frankreich und Deutschland: zwischen einem Frankreich und einem Deutschland, das fest auf den Beinen steht, nicht einem erniedrigten und geschmälerten Deutschland. Deutschland zerstören zu wollen, ist eine Konzeption der Leidenschaft, ohne jeden Sinn. Deutschland existiert nun einmal – genau wie Frankreich – mit seinen Vorzügen und Fehlern. Es ist ein Teil der europäischen Kräfte, die man zusammenfassen, aber nicht verneinen muß.