Jahresberichte von Landeszentralbanken sollen zweierlei Aufgaben erfüllen: Rechenschaft über jeweils zwölf Monate einer vergangenen Berichtsepoche ablegen und geldmarktpolitische Kriterien darlegen, aus denen Wirtschaftspolitik und Wirtschaftspublizistik Rückschlüsse für Gegenwart und nahe Zukunft ziehen können. Die Landeszentralbank von Nordrhein-Westfalen erfüllt diese doppelte Aufgabestellung in etwa. Leider ist das Institut sehr zurückhaltend mit kritischen Bemerkungen. Das ist bedauerlich, da ja das Institut mit 353 Mrd. DM Umsätzen in 1951 im deutschen Landeszentralbanksystem obenan steht.