Dornbirn, im Juni

Es bedeutet keine übertreibende Überheblichkeit, wenn Österreichs kleinstes Bundesland mit dem Schlagwort "vom Bodensee zum Gletschereis" sich den Auslandsbesucher zu Gaste lädt. Diese vier Worte bezeichnen trefflich die vielfältige Schönheit des Landes vor dem Arlberg, das man hier nur selten mit seinem offiziellen Namen "Vorarlberg" bezeichnet. Es heißt einfach "das Ländle", und in dieser Bezeichnung drückt sich schon die Liebe aus, die seine Bewohner, die österreichischen Alemannen, ihrer bezaubernden Heimat entgegenbringen. Sie umfaßt dunkle Wälder, grüne Täler und steile Felswände. Sie reicht von der Stadt Bregenz (mit ihrem Spiel auf dem weiten See) im Norden, dem Städtchen Feldkirch im Westen, dem Bregenzer Wald, dem Großwalsertal und dem wilden Klostertal bis zur 2967 in hohen vergletscherten Schesaplana im mächtigen Rätikongebirge und der blauen Silvretta mit Felsenburgen und Gletscherfeldern im Süden bis zu dem internationalen Wintersportplatz des Arlbergs im Osten.