Wer im November 1923 vor der Feldherrnhalle stand, um von dort aus Berlin und die Macht zu erobern, oder um, so lautete damals das Führerwort, am nächsten Tag tot zu sein – es aber dann doch nicht war –, der bekam den "Blutorden". Und heute darf er im "Augustinerkeller" vor tausend tobenden Zuhörern über das Thema "Kriegsverbrecher" sprechen. Es ist der Oberst a. D. Ludwig Guembel, ein Zwölfender, der sich wacker und nicht ohne gelegentlichen Hinweis auf seine feldherrnhallenden blutordentlichen Verdienste, emporgedient hat.