Endlich hat ein großer Sportverband das Kind beim rechten Namen genannt und ist gegen die ungerechte Verteilung der dem Sport insgesamt durch den Fußball-Toto zugeflossenen und in Zukunft weiter zufließenden Mittel Sturm gelaufen. Der Deutsche Leichtathletik-Verband will nicht länger in der Aschenputtelrolle bleiben. Er erhob Einspruch dagegen, daß einem Bunds, dessen Vereine ohnehin schon durch ihre großen Spieleinnahmen finanziell viel günstiger dastehen, alles zufließt, während andere Gemeinschaften, – die für den Sport und die Volksgesundheit genau so wichtig (wenn in manchem nicht sogar noch wichtiger) sind, das Nachsehen haben. Man kann dieses Aufbegehren durchaus verstehen, wenn man hört, daß die Vorbereitung unserer Spitzenkönner für die 33 leichtathletischen Wettbewerbe der Olympischen Spiele stark durch den Mangel an Mitteln für die systematische Leistungsförderung gehemmt wurde.