Bei der Glasfabrikation macht die Beschaffung der Rohstoffe – vor allem Sand, Kalk und Soda – geringe Schwierigkeiten; um so wichtiger ist das Vorhandensein ausreichender Brennstoffe. Dieser Umstand ist darum seit jeher für die Standorte der Glashütten bestimmend gewesen. In älterer Zeit waren sie in waldreichen Gebieten beheimatet, auf deren Holzbestand sie zurückgreifen konnten. In neuerer Zeit haben sie sich vor allem in den Steinkohlenrevieren angesiedelt. Mit dieser Standortverlegung war der Übergang vom Kleinbetrieb zum Großbetrieb und zur Massenproduktion verbunden.