Der Altersaufbau der deutschen Unternehmerschaft ist ein Spiegel der allgemeinen Situation: einer verhältnismäßig breiten Schicht der über Fünfundfünfzigjährigen folgt die durch Kriegswirkungen besonders stark dezimierte nächste Generation zwischen 35 und 55 Jahren, während die Altersklasse der heute Zwanzig- bis Fünfunddreißigjährigen wieder stärker besetzt ist. Es fehlt an einer zahlenmäßig ausreichenden mittleren Generation‚ welche die Nachfolge der heute führenden Unternehmer antreten könnte. Der ältere Unternehmer muß nicht selten in der Leitung seines Betriebes bleiben, bis er – statt des fehlenden Sohnes – der Generation der Enkel die Verantwortung übergeben kann. Diese jüngste Generation aber war durch Wehrdienst und oft langdauernde Gefangenschaft im Erwerb der beruflichen und fachlichen Kenntnisse während vieler Jahre behindert.