Eine Wiesbadener Exportförderungsgesellschaft hat in diesen Tagen der westdeutschen Wirtschaft in einer Broschüre die Ausstellungsbedingungen für eine Beteiligung an der „Deutschen Überseeschau 1952“ genannt. Es handelt sich hierbei um eine seit langem geplante Wanderausstellung in Form einer „schwimmenden. Messe“ durch den Nahen Osten, Indien, Pakistan, Indonesien, Australien und Neuseeland, aufgeteilt in drei Zeiträume von März 1952 bis Mai 1953. In den Wirtschaftszentren dieser Länder (insgesamt in 19 Haupt- oder Hafenstädten) sollen westdeutsche Investitionsgüter, insbesondere aber Konsumwaren, in sechs mitgenommenen Zelthallen (jede Halle 35 X 16 Meter), wozu noch das jeweilige Freigelände käme, ausgestellt werden. Vom 20. Januar bis 15. Februar nächsten Jahres werden in Köln zum erstenmal alle Stände aufgestellt, damit die Aussteller sich noch auf deutschem Boden von der Form und Wirkung ihres Standes ein Bild machen können. Das Bundeswirtschaftsministerium stellt die erforderlichen Devisen zur Verfügung.