Von Paul Bourdin

Zum zweitenmal in kurzer Folge erleben wir, daß die öffentliche Meinung in Europa ihre Hoffnungen auf einen Mann setzt, der nach längerer Abwesenheit wieder auf der internationalen Bühne auftaucht. Es ist für die tiefe Beunruhigung der Völker bezeichnend, daß ein Personenwechsel auf einem außenpolitischen Posten solche Friedenshoffnungen zu erwecken vermag. Nicht weniger bezeichnend ist, daß es sich in beiden Fällen um Diplomaten der alten Schule handelt. Die Welt erwartet nichts mehr von öffentlichen Konferenzen, in denen die Staatsmänner immer die gleichen Litaneien hersagen, hauptsächlich um zu Hause Schwierigkeiten zu entgehen.