In Paris

Als in der vorigen Woche der Pariser Herbst-Salon eröffnet wurde, erschien die Polizei und entfernte sieben von den etwa tausend Bildern der Ausstellung. Es handelte sich um eine Art Zensurmaßnahme, denn die Regierung war der Auffassung, daß diesesieben Bilder eher der kommunistischen Propaganda dienten als der Kunst. Der Fall erwies sich als schwierig, weil die französische Regierung kein Recht hat, Zensurmaßnahmen in Kunstausstellungen zu ergreifen. M. André Cornu. der zuständige Staatssekretär für die schönen Künste, war denn auch das Ziel heftiger Angriffe in der Auseinandersetzung, die sich in der Pariser Öffentlichkeit an den Vorfall schloß.