A ls 1931 die Lübecker Kirchenbehörden die Aufführung des Mysterienspiels, das ihnen Hans Henny Jahnn für ein Jubiläum der Totentanzfresken in der Marienkirche geschrieben hatte, im letzten Augenblick verhinderten, da bekamen sie scharfen Tadel zu hören. Lübeck habe, so etwa äußerte sich Herbert Ihering, die Chance verpaßt, dem Salzburger "Jedermann" alljährlich ein nordisches Gegenstück an die Seite zu setzen und die Marienkirche zu einem zweiten kosmopolitischen Wallfahrtsort zu machen. So hohen Rang und so starke szenische Wirkung habe Jahnns Werk.