Zahlungsbilanzkrisen ihrer Mitgliedsländer sind noch nicht Krisen der Europäischen Zahlungsunion. Das zeigen das britische und das französische Beispiel. In beiden Fallen stellt sich von der EZU her die rapide Verschlechterung der Zahlungsbilanzpositionen beider Länder als Entwicklung zum Gleichgewicht dar. Denn Großbritannien wie Frankreich waren bisher in einer Gläubigerstellung, was allerdings weniger eine Folge ihrer industriellen Wirtschaftskraft ist als vielmehr die des Rohstoffsogs, von dem beide Staaten devisenmäßig profitierten.