In Panmunyon blieben die koreanischen Waffenstillstandsverhandlungen weiterhin ergebnislos. Die Kommunisten bezeichneten einen alliierten Vorschlag, die neutrale Zone bei der Feuereinstellung festzulegen, als Bruch der Tagesordnung. Sie beharrten, weiterhin auf ihrem Standpunkt, daß die Demarkationslinie sofort festgelegt werden müsse. An der Westfront nahmen die Kämpfe an Heftigkeit zu und dehnten sich weiter nach Nordosten aus.

Der stellvertretende sowjetrussische Ministerpräsident Beria erklärte in einer Rede zum 34. Jahrestag der russischen Oktoberrevolution, ein friedliches Nebeneinanderleben der beiden Systeme in Ost und West setze politische Abkommen voraus. Die Sowjetunion sei zu Nichtangriffspakten und einem Abrüstungsabkommen bereit. Der sowjetrussische Marschall Malinowski bestätigte, daß die Sowjetunion niemals die Vereinigten Staaten oder irgendein anderes Land angreifen werde.