Remarque hat seinen Roman "Im Westen nichts Neues" als ein Mann geschrieben, den der Krieg auf dem Gewissen hatte, "auch wenn, er seinen Granaten entkam." Denn der erste große Krieg hatte nicht nur die politische Struktur der Welt, sondern den einzelnen Menschen verändert. Aus der herbstlichen Wärme des alten Europa überfiel die jungen Leute auf den Schlachtfeldern die Kälte der neuen Zeit. Das Ende des Abendlandes ist deshalb nicht nur Spenglers, sondern das Thema fast jeden jungen Europäers geworden, der den Schlachtfeldern entkam.