Die "Zeit" hat mit einem Artikel von Dr. Pentzlin (in der Ausgabe vom 18. August) und in weiteren Diskussionsbeiträgen bereits die jetzt auch von anderer Seite – so Vizekanzler Blücher, Minister a. D. Schlange-Schöningen – behandelte Frage angeschnitten, ob es sich noch lohnt, das System des "Preisausgleichs" (und der Verbilligungszuschüsse oder "Subventionen") für eingeführte Lebensmittel beizubehalten, Diese Importe werden also nicht zu Weltmarktpreisen (zuzüglich Fracht, Handels- und Verarbeitungsspanne) an die Verbraucher abgegeben, sondern zum Teil – wie Getreide – durch Zuschüsse verbilligt, zum Teil aber auch – wie z. B. Fett und Käse – verteuert.