Von Hermann Stahl

Der Dichter und Maler Hermann Stahl erwählte die Gestalt des großen Niederländers als "eines der großen Einsamen zwischen Dunkel und Licht, Vergänglichkeit und unerfaßlichem Sein" zum Gegenstand einer Reihe von vier monologischen Betrachtungen um das Geheimnis zwischen Leben und Schaffen. Zwei dieser Rembrandt-Monologe erschienen bereits in der "Zeit". Der folgende dritte ergründet die Lebenslage und die künstlerische Stimmung, aus denen heraus eines der berühmtesten Werke des Meisters entstand: Das große Doppelbildnis Rembrandts mit seiner Gattin Saskia von Uylenburg, das mit vielen anderen unersetzlichen Gemälden nach dem zweiten Weltkrieg aus der Dresdner Galerie entführt wurde. (Vgl. Seite 10 mit dem Artikel "Vernichtet, verschleudert, verschludert ...")