Den Verfasser der seltsamsten und amüsantesten Autobiographie eines Dichters, Ramon Gomez de la Serna, kann man den Peter Altenberg Spaniens nennen. Wie dieser Unvergessene ist er ein Meister der Beobachtung, und über seinen kleinen Geschichten von Straßenlaternen, Häusern, Stehkragen und Papageien, über seinen weisen Aussprüchen und Bosheiten könnte wie über seinen großen Romanen stehen: "Wie ich es sehe." Längst gehört Ramon Gomez de la Serna der-Weltliteratur an, seine Bücher erreichten nicht nur in seiner Heimat, sondern auch in Italien, England und besonders in Frankreich, wo er von Valerie Larbeaud ins Französische übertragen wurde, hohe Auflagen. Hoffentlich werden seine Werke auch bald dem deutschen Leser vorliegen.