Die Kaffeepreise klettern, Ein Ende ist nicht abzusehen. Kostete, in deutscher Währung gerechnet, beispielsweise 1925 "Santos Superior" 150 RM/50 kg, so waren es 1939 (als man in Brasilien Kaffee ins Meer schüttete) nur 20 RM cif Hamburg. Anfang dieses Jahres stand Kaffee bei 67 DM, im Juli bei 92 DM, im September bei 110 DM. Und jetzt wird er (die Abwertung mit einkalkuliert) mit 230 DM bei steigender Tendenz gehandelt.

Nun wäre es, gerade für speziell deutsche Verhältnisse, falsch, eine nachhaltige Erhöhung der binnenländischen Kaffeepreise zu erwarten. Denn unseren Kleinverkaufspreisen sind hier, rund gerechnet, 12 DM/kg Zoll und Steuern vorgegeben. Deren Gewicht übertrifft den des Rohkaffees als Handelsgut bei weitem.