Von Paul Hühnerfeld

Um Ernest Hemingway – den bekannten amerikanischen Schriftsteller – wird zur Zeit in Amerika ein Film geplant. Welch ein Drehbuch gibt auch das Leben dieses Mannes ab: Mitkämpfer in drei Kriegen, Abenteurer, der seine Erlebnisse fast immer im alten Europa suchte. Und das ist es, was den Dichter so interessant für uns Europäer macht: Immer wieder verfällt der vitale Amerikaner der Anziehungskraft, die das alternde Abendland, in dem sich fast alle seine großen Romane abspielen, auf ihn ausübt. Wie sehr europäisches Denken ihn beeinflußt, bewies er erneut an dem Partisanen Robert Jordan aus seinem Roman "Wem die Stunde schlägt", der in deutscher Übersetzung zum ersten Male während des Krieges in Schweden erschien.