Den Führern der Schloßbesichtigung zu Windsor ist aufgegeben worden, sich bei ihren Erklärungen in Zukunft strikt an historische Tatsachen zu halten und keinesfalls mehr legendäre, individuelle Verbrämungen hinzuzufügen. Sie werden den Besucher nicht mehr mit den herrlichen Erzählungen unterhalten dürfen, die uns den König Charles II. in einem so menschlichen Lichte zeigten, als wir hörten, daß er in Windsor mitternächtlich auf amouröse Ausflüge ging, um seine Neil Gwynn zu besuchen. Geschichte wird doch immer erst nachts gemacht. Deswegen lauschte man auch immer angeregter jenen Legenden, die uns berichteten, wie Heinrich VIII. seiner Anna Boleyn zur frühen Morgenstunde im Windsor-Schloß begegnet sei. Damit ist es nun aus. Nüchterne Tatsachen werden hinfort die Trinkgelder reduzieren.