In noch stärkerem Maße als nach dem ersten Weltkrieg werden heute die bisher relativ wenig erschlossenen Erdölvorkommen, des vorderasiatischen Raumes ihre Bedeutung erhöhen und dabei noch mehr in den Vordergrund wirtschaftlicher und -politischer Auseinandersetzungen treten, Die Führung dieser Politik ist im Rahmen einer britisch-amerikanischen Zusammenarbeit in amerikanische Hände übergegangen, wie es sich in den kürzlich bekannt gewordenen Abkommen der Standard Oil Company of New Jersey und der Socony-Vacuum Oil Company zeigt. Bisher war diese amerikanische Gruppe in der Erdölpolitik zwischen den beiden Kriegen nur ein Partner neben drei anderen, der Anglo-Iranian, der Royal Dutch-Shell und der Compagnie Française des Pétroles. Dies neue Abkommen betrifft die Abnahme von Erdöl bei der Anglo-Iranian, den Bau von Erdölleitungen und die Beteiligung der amerikanischen Gruppe an der Arabian American, einer Gründung der Standard California und der Texas Oil.