An den deutschen Börsen kam die Aufwärtsentwicklung der vorletzten Woche zum Stehen Die stärksten Verluste erlitten Gutehoffnungshütte und Vereinigte Stahlwerke, die beide auf der Liste der für die Konzern-Entflechtung vorgesehenen Unternehmen stehen. Die Konzernentflechtung scheint ebenso wie die Sozialisierung ein größerer Börsenschreck zu sein als selbst die De- – montage. Jedenfalls weisen zum Beispiel die Papiere der Hoesch-AG im Gegensatz zur Gutehoffnungshütte und zum Stahlverein keine größeren Kursrückgänge auf – und das, obwohl das Hüttenwerk der Hoesch-AG jetzt auf einer neuen Reparationsliste erschienen ist. Die Zementfabrik der Hoesch-AG war schon im Dezember 1946 für Reparationsleistungen erfaßt worden. Hoesch-Aktien notieren zur Zeit Hamburg nach in der Vorwoche 145. In Frankfurt lautete der Kurs desgleichen Papiers noch am Donnerstag 143 *