Alarmierende Pressemeldungen haben die norwegische Regierung genötigt, über bisher geheim geführte Verhandlungen mit der Sowjetunion, sie Zukunft Spitzbergens betreffend, offiziell zu berichten. Die Russen wünschen auf dem norwegischer Souveränität unterstehenden Spitzbergen Befestigungen anzulegen und fußen dabei auf den Erfahrungen des Krieges, als der unzulängliche Schutz der Nachschubwege beträchtliche Schiffsverluste der Alliierten zur Folge hatte. Diesem Argument haben die Norweger sich im Jahr 1944 – so weit reichen die Verhandlungen zurück – nicht verschlossen. England und die Vereinigten Staaten wurden über die Gespräche informiert, letztlich auch Dänemark, Frankreich, die Niederlande und Schweden.