Für Ausfuhrgeschäfte der amerikanischen Zone ist der Verrechnungskurs mit 30 Cents pro Reichsmark oder 3,33 RM pro Dollar festgesetzt worden, es sei denn, die Lage am Weltmarkt mache für einzelne Produkte, wie z.B. Kohle, Sonderregelungen notwendig.

Damit wird eine wichtige währungswirtschaftliche Normalisierung eingeleitet. Bisher wurden die deutschen Lieferanten gemäß den behördlich kontrollierten deutschen Inlandspreisen abgefunden, Während der an den Weltmärkten erzielte Devisenerlös in die Kassen der Besatzungsmächte floß und für die Zahlung der Einfuhr zur Verfügung stand. Irgendeine Umrechnung war dabei an sich nicht notwendig. Aber einen Überblick mußte man schließlich haben, ob sich ein Ausfuhrgeschäft rentiert, und so ergab sich von selbst eine Errechnung der Parität der Reichsmark aus den Geschäften des Tages..