Schon während des Krieges hatte Dänemark in Stockholm Verhandlungen über Englands Monopolstellung nach dem Kriege im Hinblick auf die Abnahme der dänischen Agrarüberschüsse geführt. Bei den Verhandlungen im Jahre 1944 und März 1945 hat der englische Vertreter zu verstehen gegeben, daß England die früher von Deutschland gezahlten Preise nicht zu übernehmen gedenke. Kurz nach dem Kriege schloß indessen Dänemark mit England einen Vertrag, der dem diskriminierten Muster bilateraler Handelsverträge ziemlich ähnlich sah. Man hatte sich für die danischen Waren auf eine Staffelung der Preise bis 1949 geeinigt, Dann sollen die Paritätspreise mit den Dominions erreicht sein. Eine Festlegung der Preise für englische Importwaren erfolgte nicht. Eine Schweizer Zeitung warnte damals die Dänen und sagte, daß sie sich vor lauter Dankbarkeit arm verkaufen würden und übersehen hätten, daß die Engländer im Kriege zwar Helden, jetzt aber in erster Linie Geschäftsleute seien.