Der Leser findet in der vorliegenden Nummer der "Zeit" einige Aufsätze, die schon ihrem Umfange nach über den Rahmen hinausgehen, den wir sonst einzuhalten pflegen – aus der Erwägung heraus, daß auch das Lesen nicht bloß ein "Tun", sondern sehr wohl eine Arbeit ist und daß dem Konzentrationsvermögen und der Aufnahmefähigkeit wohl aller Leser eben doch gewisse Schranken gesetzt sind. Wenn nun diesmal eine Ausnahme gemacht wird, so bedarf dies einer Entschuldigung gegenüber dem Leser und auch einer gewissen Rechtfertigung. Sie mag darin gesehen werden, daß an der Jahreswende das Bedürfnis vorliegt, das wirtschaftliche Geschehen in den großen "typischen" Ländern (und Ländergruppen) einmal unter einem einheitlichen Aspekt zu betrachten.