Während die Welt von der Forderung nach gleichen Bedingungen im internationalen Güteraustausch widerhallt und es speziell als selbstverständlich betont wird, daß jede Währung nur einen Kurs haben dürfe, nimmt Argentinien eine Diskriminierung vor, indem es unterschiedliche Kurse für den Peso festsetzt. Der bei der Einfuhr notwendiger Waren zu zahlende Kurs von 15,02 Pesos für ein Pfund erhöht sich auf 17,02 Pesos für die Mehrzahl der Einfuhrgüter, auf 1831 für Maschinen, auf 19,52 für Automobile und auf 19,86 für Luxuswaren. Anderseits erhalten die argentinischen Lieferanten für Fleisch bei einer Ausfuhr nach Großbritannien statt des allgemeinen "Ausfuhr"-Kurses von 13,51 für ein Pfund 15‚02Pesos ausgezahlt, bei Ausnahmeexporten sogar 16,02. Die eine Maßnahme erschwert die Einfuhr, die andere fördert die Ausfuhr. Bei der Einfuhr zu erhöhten Pesokursen wird ein Gewinn erzielt, der über die Notenbank verrechnet wird, damit diese für Sonderexporte erhöhte Kurse zahlen kann.