"Verließen am 18. Juni 1946 in sehr gut ausgerüstetem Zustand den Hafen von Wesermünde. Nahmen um 19 30 Uhr Lotsen an Bord und dampften nach dessea Anweisung die Weser abwärts. Passierten uns 22 30 Uhr Feuerschiff Weser und gingen auf Kurs N. Wind NW g—10, grobe See, starke Regenböen (Aus dem Journal des Fischdampfers Oldenburg ) A m Polarkreis bekommen wir zum ersten Male " Funksprechverbindung mit Schiffen, die bei der Bäreninsel und unter Island fischen, und hören ihre abendlichen Fangmeldungen. Sie haben anscheinend nicht viel Glück, durchschnittliche Tagesfänge voa nur 200 Korb, zerrissene Netze, Nebel und Ostwind. Eines von ihnen muß die Arbeit abbrechen, weil ihm die Kohlen auszugehen drohen — Der Kapitän, der — in der Tür zum Funkraum stehend — die Meldungen mitangehört hat, kehrt ins Ruderhaus zurück, stellt sich ans Fenster und schaut voraus. Er meint, daß das mit den schlechten Fanges am Ostwind läge. Der führe kalte Strömungen herbei und vertreibe den Kabeljau.