Bis auf die USA besitzt keine politische Macht der Erde in ihrem Mutterland ausreichende Ölquellen. Alle Staaten sehen sich daher gezwungen, überall dort, wo Öl gefunden wird, rechtzeitig Konzessionen zu erwerben. Auch die Vereinigten Staaten können sich in dem Wettstreit um Erschließung von Erdölgebieten nicht ausschließen, da die Förderung im Inland dem starken Verbrauch der vollkommenen Motorisierung nicht nachkommt.

Politik beherrscht die Erdölfrage. Deshalb beteiligt sich Kapital der offiziellen Stellen eines Staates an den Ölgesellschaften, die den Markt beherrschen. An der Anglo-Iranian Oil Co. ist die britische Regierung mit 56 v. H. des Aktienkapitals beteiligt, in den USA gelten die Ölgruppen als Public utility", was besagt, daß der Staat die Unternehmungen für lebenswichtig hält und notfalls auch zu unterstützen bereit ist.