Rationelle Landwirtschaft" war eine Parole, die in Deutschland noch in schlimmer Erinnerung steht. Was keinen unmittelbaren Nutzen brachte, galt nicht. Was "überflüssig" schien, mußte weg. In der Forstwirtschaft schwor man damals auf die trostlosen "Kiefernfabriken"; es dauerte lange, ehe man sich von der gleichhohen Rentabilität des Mischwaldes und des Plänterbetriebs überzeugt hatte. In der Landwirtschaft begradigte und beseitigte man, was scheinbar lediglich von malerischem Wert war: Buschwerk und alte Einzelbäume. Hecken und Wiesentümpel. "Und also wird mit vieler Kunst. / die Feldmark regelrecht verhunzt" – dichtete damals Hermann Löns.