Von W. A. Meseke

Die geschäftsführenden Direktoren der Weltbank und des Weltwährungsfonds sind Anfang Mai in Washington zu ihrer ersten Sitzung zusammengetreten. Damit hat die Zeit der Vorbereitungen, die vor drei Jahren begann, als England und die USA mit ihren großen Währungsplänen vor die Weltöffentlichkeit traten, ihr Ende gefunden. Weltbank und Währungsfonds sind Wirklichkeit geworden. Die programmatischen Reden, die beiden Institutionen mit auf den Lebensweg gegeben wurden, betonen nachdrücklich, daß sie mehr sein sollen als nur technische Einrichtungen zur Regelung des internationalen Zahlungsverkehrs, daß sie vielmehr berufen sind, "die wirtschaftlichen Grundlagen für eine bessere Welt zu legen".