Daß es zu einer Sanierung der deutschen Währungsverhältnisse, verbunden mit einer Art Vermögensabgabe (speziell Wegsteuerung des seit 1939 eingetretenen "Zuwachses") kommen müsse: darüber waren sich spätestens seit Kriegsende alle Einsichtigen im klaren. Wie das Sanierungswerk anzufassen sei, darüber gab es zunächst die verschiedensten Vorschläge; allmählich haben sich jedoch, aus dem halben Schock von Gutachten und Memoranden verhältnismäßig einheitliche Auffassungen herauskristallisiert. Und mehr noch als über die Methode waren sich die Fachleute darüber einig, daß die große Bereinigung erst dann kommen könne, wenn bestimmte sachliche Voraussetzungen politischer Art (einheitliche Verwaltung für die vier Zonen) und wirtschaftlicher Natur (ausreichende Kohlenversorgung, Anlaufen der Produktion) gegeben seien.