In Göttingen, im Wartesaal, einer langgestreckten Holzbaracke hundert Meter vor der Bahnhofshalle, saß ein Mann, der ganz genau Bescheid wußte. Ein jüngerer Mann, nicht viel mehr als zwanzig Jahre alt, halb in Zivil und halb noch in abgetragenen Uniformkleidern. Dieser Mann, der im russischen Gebiet wohnte, irgendwo in einem Dorf bei Heiligenstadt, war vor sechs Wochen aus der Kriegsgefangenschaft entlassen und hatte damals den Weg zum erstenmal gemacht. Damals, so sagte er, war er noch bei Tag gegangen, bei hellichtem Tag.