Von Fritz Schuhmacher

Wer an Bebauungsplänen arbeitet, weiß, daß die öffentliche Hand auf die Verwertung des kostbarsten Volksgutes, des Grund und Bodens, nur beschränkt einwirken kann. Aufteilung und Art der Benutzung kann in bestimmten Grenzen geregelt werden. Das technisch Erwünschte braucht aber auf dem Gebiet des Wohnungswesens noch nicht das sozial Erwünschte zu sein. Zwischen dem einen und dem anderen können noch manche Hindernisse stehen. Sie erwachsen daraus, daß im praktischen Leben eben nicht nur eine technische, sondern auch eine geschäftliche Behandlung des Grund und Bodens in Betracht kommt. Es muß ein Ziel sein, beides so zu regeln, daß sein Gebrauch im weitesten Sinne sowohl dem Einzelnen wie auch der Allgemeinheit dient.