Wenn wir heute gezwungen sind, die Monate nach Beendigung der Kampfhandlungen zusammenzufassen, so fehlt uns eine umfassende, verstandliche Bezeichnung. Wir begnügen uns notgedrungen mit der Abgrenzung gegen den vorangegangenen Zeitabschnitt. "Nach der Kapitulation" sagen wir, oder auch: "nach dem Zusammenbruch". In früheren Zeiten hätten wir vielleicht gesagt: "Nach dem Kriege", oder gar: "im Frieden", aber vorläufig wagen wir diese Worte nicht laut auszusprechen. Wir leben in einem Zustand, der weder mit dem einen noch dem andern Wort zu umreißen wäre.