Heute, da die Jahre einer künstlich gezüchteten Pseudokultur, die Größe nur in der Interpretation, nicht aber im Schöpfertum anerkannte, vorüber sind, stehen wir vor der Aufgabe, auch im Reiche der Musik wieder den offenen Blick in die Welt zu gewinnen. Die Schwierigkeiten sind groß, aber glücklich trifft es sich, daß die Sprache der Musik nahezu überall der gleichen Grammatik, dem gleichen Notensystem, Untertan ist. In dieser Hinsicht ist diese Kunst nun einmal besser daran als alle anderen Künste, ja als alle anderen Erscheinungen des Daseins überhaupt. Es ist daher kein Zufall, daß, wo hier und dort englische und deutsche Musiker in gemeinsamer Arbeit zusammentreffen, vom ersten Augenblick an sich eine durchaus sachliche, für beide Teile willkommene Verständigung anbahnt.